„Viva la musica“ singt im Wohnpark „Zur Heide“ in Lostau

Hier ein kleines Resümee vom Auftritt durch die Vorsitzende
Frau Angelika Mangold:

Seit einigen Jahren erfreuen wir die Bewohner des Wohnparks
„Zur Heide“ in Lostau in der
Vorweihnachtszeit mit einem kleinen Konzert.
Am 14.12.16 war es wieder so weit.
Dankbare Blicke und Worte, lautes Mitsingen aber auch Tränen
in den Augen der zumeist betagten Bewohner,
machen dieses Konzert immer zu etwas Besonderem für uns Sänger.
Das Programm wurde durch kleine Gedichte zur Weihnachtszeit
und gemeinsamen Gesang mit den Bewohnern aufgelockert.
Auch Ida (5), die kleine Tochter unseres Chorleiters, bewegte mit
„Schneeflöckchen, Weißröckchen“ die Herzen der Zuhörer.

Foto: N.Jankiewicz mit Genehmigung des Chores.

Chor Hohenwarthe 2

Nachlese zum 12.Sängertreffen im Havelberger Dom

Text+Fotos Friedrich Egberink
Sechs Chöre bringen den Dom zum Klingen

Zum diesjährigen Sängerfest hatte der Sängerkreis Elbe-Havel e.V. am Sonnabend in den Havelberger Dom zum diesjährigen Sängerfest geladen. Die Liedertafel Havelberg unter der bewährten Leitung des ehemaligen Domkantors Gottfried Förster hatte die Ausrichtung des Festes
übernommen.

Insgesamt 6 Chöre aus Burg, Hohenseeden, Möckern und Havelberg folgten der Einladung und boten ein abwechslungsreiches Programm.
Im gut gefüllten Dom eröffneten der gemischte Chor Möckern,
das Vokalensemble Burg und die Chorgemeinschaft Hohenseeden den Nachmittag mit dem „Audite silete“ von Michael Praetorius. Der Dom war erfüllt von den Stimmen der Sängerinnen und Sänger, die vom Chorleiter Jürgen Töpfer gut vorbereitet waren. Einfühlsam und sicher führte er die Chorgemeinschaft.
Die Begrüßung erfolgte durch den ersten Vorsitzenden des Sängerkreises Norbert Jankiewicz. Er übernahm auch die Moderation, stellte die Chöre mit ihrem Programm vor und erzählte Wissenswertes und Interessantes zum Sängerkreis und seiner Entstehung. So erfolgte 1993 die Gründung mit 9 Chören und 206 Mitgliedern. Heute ist der Sängerkreis auf 17 Chöre mit 421 aktiven Sängerinnen und Sänger angewachsen.
Durch Veranstaltungen wie dieses Sängerfest soll Chormusik gefördert
und bekanntgemacht werden.
Nach der Begrüßung trat der gemischte Chor Möckern mit bekannten Volksliedern auf. Bei dem Titel „Samba le le“, einem brasilianischem
Kinderlied, wurde es rhythmisch im Dom, man war geneigt mitzuklatschen.
Das Repertoire der Liedertafel Havelberg umfasste klassische Werke wie das „Cantate domino“ von Johann Crüger, dem Komponisten bekannter Kirchenlieder, oder Felix Mendelssohn-Bartholdy´s
„Hebe deine Augen auf“. Volkslieder und zwei
von Gottfried Förster vertonte
herbstliche Gedichte von A.H. Hoffmann von Fallersleben und Theodor Storm rundeten den Auftritt ab. Erstaunlich wie Förster immer wieder kompositorisch bei der Chormusik tätig ist und einen unerschöpflichen musikalischen Fundus besitzt.
Bei den Chören aus Möckern und Havelberg zeigte sich ein bundesweites Problem des Chorgesanges: es  fehlen Männerstimmen.
Wo bleiben die Sänger? Kommt doch in die Gesangsvereine, gemeinsam Singen ist eine wunderbare Erfahrung, wie man an den glücklichen und zufriedenen Gesichtern der Sängerinnen und Sänger ablesen konnte.
Der Handwerkerchor Burg unter der Leitung von Theodor Dzul bot Titel von Beethoven´s „Opferlied“ Op.121b, über Volkslieder bis zu Bob Dylan´s „Blowing in the Wind“ dar.
Das Doppelquartett des Vokalensembles Burg überraschte dann mit einem außergewöhnlichen Programm. Begonnen wurde
mit Klassik,  „Erlaube mir, feins Mädchen“ von Johannes Brahms.
Danach ging es rhythmisch zu „Come again“ vom John Dowland, bei uns bekannt geworden durch STING. Einer der musikalischen Höhepunkte war „In this heart“ von der irischen Sängerin Sinead O´Connor.
Die Altistin Christine Töpfer sang den Solopart gemeinsam mit dem Tenor Jürgen Töpfer. Ihre klare und helle Stimme füllte Dom und erzeugte bei vielen Besuchern eine Gänsehaut. Nach Bob Dylan ging es ins 16. Jahrhundert zu Giovanni Gastoldi mit „Madonna ma pietà“. Das war Chormusik auf höchstem Niveau.
Flotte, fröhliche Lieder erklangen von der Chorgemeinschaft Hohenseeden, geführt von Jürgen Töpfer.
Bei dem Gospelsong „Heaven is a wonderful place“
wurde es im Dom unruhig, diese Musik ging ins Blut.

Auch das Vokalensemble Burg ist von Jürgen Töpfer eingeübt worden.
Auch hier gab es Zeitsprünge von der Renaissance mit dem Springtanz
„Tourdion“, komponiert im 6/8 Takt, dem hebräischen Lied
„El hadrech – Auf dem Weg-“ zu Evergreens aus der Popmusik wie
„Amazing grace“, „The lion sleeps tonight“
und dem Jazzigem Stück „Hit the road jack“.

Nach dem Abschieds – und Dankesworten durch Norbert Jankiewicz
sangen die Chöre das gerade in der heutigen Zeit aktuelle
„Verleih uns Frieden gnädiglich“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Robert Schumann urteilte darüber 1840:
„Das kleine Stück verdient eine Weltberühmtheit und wird sie in Zukunft erlangen…“

Herzlichen Dank allen beteiligten Chören für diesen schönen Nachmittag.

Havelberger Liedertafel
Die Liedertafel Havelberg mit Chorleiter Gottfried Förster und dem 1. Vorsitzende des Sängerkreises Elbe-Havel e.V. Norbert Jankiewicz bei der Anmoderation
Eröffnung Havelberg
Die Chorgemeinschaft Burg, Hohenseeden und Möckern unter Leitung von Jürgen Töpfer beim Eingangslied „Audite silete“

 

Erlebnisbericht der Havelberger Liedertafel

Volkstümliches Chorkonzert im Dom Havelberg und Abschied vom Partnerchor aus Tschechien

Jedes Jahr, Anfang Juni findet im Havelberger Dom das volkstümliche Chorkonzert mit verschiedenen Chören
aus der Region statt. Dazu empfangen wir auch alle zwei Jahre schon am Vortag des Konzertes unseren Partnerchor aus der Stadt Chrudim in Tschechien. Diese Partnerschaft besteht bereits seit 29 Jahren. Sie hat die nach der Wende die oftmals nach Westen ausgerichteten Kontakte gut überstanden und wurde weiter gepflegt.
Der Chor „Slovoj“ hat sich im Laufe der Jahre stark verjüngt. Viele alte und vertraute Gesichter verschwanden und neue kamen hinzu. Im Havelberger Chor vollzogen sich keine größeren Veränderungen.
Der Altersunterschied wurde immer Größer. Wie sagt man so schön: „ Alles hat seine Zeit!“ So haben wir uns schweren Herzens entschlossen diese Partnerschaft zu beenden.
Der tschechische Chor, der gemischte Chor aus Rathenow, das „Altmark Ensemble“ aus Stendal
und die Havelberger Liedertafel
trugen am 04.06. mit geistlichen und weltlichen Liedern zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Trotz vieler Veranstaltungen in der näheren Umgebung von Havelberg konnten wir über 100 Besucher begrüßen und ihren Applaus am Ende dieser gelungenen Veranstaltung empfangen.

Konzert, (2)
Das „Altmark Ensemble“ aus Stendal während der Darbietung
Konzert, (3)
Gemeinsames Singen: Hinten links der tschechische Chor „Slovoj“. Hinten rechts die Liedertafel Hafelberg. Vorn links der Gemischte Chor Rathenow. Vorn rechts das „Altmark Ensemble“ aus Stendal.
Konzert, (4)
Ein Dankeschön an die DirigentenInnen

Post von der Havelberger Liedertafel

Ein arbeitsreiches Wochenende!
Vom 12. bis 14. Februar verbrachten die Mitglieder der Havelberger Liedertafel e.V.
auf Initiative ihrer Vorsitzenden, Edelgard Wildermuth, ein Chorwochenende in Boltenhagen.
Die An-und Abreise erfolgte bei schönstem Wetter mit Privatfahrzeugen.
Bereits am Anreisetag fand eine Gesamtprobe statt, um Stärken und Schwächen beim Singen festzustellen.
Am nächsten Tag wechselten sich am Vor-und Nachmittag Register- und Gesamtprobe ab,
die besonders unseren Chorleiter, Gottfried Förster, sehr in Anspruch nahmen.
Ihm ein großes Dankeschön!
Es wurde natürlich nicht nur gearbeitet.
Spaziergänge und das gemütliche Beisammensein am Abend trugen auch zur Erholung an diesem Wochenende bei.
Die einhellige Meinung nach diesen schönen Tagen war: Das wiederholen wir!

Havelberger Liedertafel 2016